Was ist eine Blastozyste?
 
Die befruchtete Eizelle einer Frau durchläuft ab dem Zeitpunkt der Befruchtung bis zur
Blastozyste 5 Phasen (Vorkernstadium – Zwei- und Vierzellerstadium – Achtzellerstadium –
Morulastadium – Blastozystenstadium). Diese Entwicklung kann allerdings aus natürlichen
Gründen jederzeit von selbst aufhören, so dass nicht jede befruchtete Eizelle das
Blastozystenstadium erreicht.
Wenn ein bis dahin weiterentwickelter Embryo in die Gebärmutter der Frau übertragen wird,
spricht man von Blastozystentransfer.
Ein Zurückbleiben in dieser Entwicklungsdynamik markiert einen möglichen Defekt des Embryos
mit der Unfähigkeit zur weiteren Entwicklung und Einnistung. Nur ca. 30 % der Vorkernstadien
erreichen das Blastozysten-Stadium! Durch den Blastozystentransfer erreichen wir somit höhere
Schwangerschaftsraten und können weniger als drei Embryonen transferieren. Dadurch
reduziert sich im individuellen Fall das Risiko von Mehrlingsschwangerschaften.
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